Die Suche nach dem richtigen Hundeschild

Mit welchen Wörtern wird im Netz gesucht? Der eine gibt vielleicht „witzige Tierschilder“ ein, der andere „Warnung Hund Antik-Look“, und beide freuen sich über dasselbe Suchergebnis. Diese kleine Geschichte ist der Versuch, einmal alle diese Wörter in einem Text unterzubringen.

Julia und Tim möchten ihren Freunden, die einen Hundewelpen bekommen haben, ein schönes Schild mitbringen. Natürlich soll es als Geschenk etwas hermachen. Und auch sonst ist einiges zu bedenken, wie sie feststellen.
„Soll es ein wetterfestes Schild sein oder ein Dekoschild für drinnen?“, fragt Tim.
„Solche Sprüche-Schilder, die man in der Wohnung aufhängt, sind ja total beliebt im Moment“, meint Julia. „So im Retro-Style oder Shabby Chic aus Blech oder Holz. Die sind witzig und dekorativ. Vielleicht gibt es die ja auch mit Hundemotiven.“
„Das wäre dann aber nur was zur Dekoration. Ohne Nutzen. Ich finde ein richtiges Hinweisschild besser, für den Eingangsbereich oder als Türschild für die Haustür.“
„Hm, wenn schon, dann eher für den Gartenzaun oder die Gartenpforte. Sie haben ja ein großes Grundstück. Sonst sieht es ja nur, wer zur Tür läuft.“
Vorsicht freilaufender Hund!“, stimmt Tim zu. „Ist es nicht sogar Pflicht, eine Warnung vor dem Hund anzubringen?“
„Ich meinte jetzt nicht so ein gelbes Plastik-Warnschild. Das ist doch nichts zum Verschenken. Außerdem ist es ja ein harmloser Welpe und wird später bestimmt auch kein gefährlicher Wachhund.“
„Man müsste einfach mal sehen, ob es was anderes gibt als das übliche Hier wache ich!
„Ich weiß nicht.“ Julia ist skeptisch. „Vorsicht vor dem Hund!, Achtung bissiger Hund! oder Beware of the Dog! ist auch nicht besser.“
„Ich meine ja auch eher einen Hinweis, der freundlich willkommen heißt. Dies ist mein Revier oder so was in der Art.“
„O.k., aber es muss gut aussehen. Am besten in so einem nostalgischen Antik-Look oder Landhausstil. Ich weiß, dass sie auf Vintage stehen.“
„Mal ganz abgesehen vom Aussehen – wichtig ist, dass es witterungsbeständig ist, was das Material angeht und den Druck“, wirft Tim ein. „Also wetter- und UV-beständig gegen Ausbleichen. Nicht, dass es bald wirklich shabby aussieht.“
„Emaille wäre auch schön… aber Emailleschilder sind teuer und es gibt bestimmt nur wenige Tierschilder zur Auswahl.“
„Stimmt, aber andere Schilder aus Metall kommen dann wahrscheinlich nicht in Frage. Geprägte Nostalgie-Blechschilder sind meistens nicht für draußen gedacht. Alu-Dibond sieht zu billig aus wie ein Werbeschild. Holz würde gehen, wenn es wasserfest lackiert ist.“

Ein wetterfestes Schild aus Holz mit lustigem Hundemotiv.

„Es muss vor allem einen Deko-Wert haben“, beharrt Julia. „Holz könnte ich mir auch vorstellen, am besten handgemacht und mit einem schönen Motiv im Retro-Look bemalt. Naja, handgemalt wäre nur ganz einfach möglich, also eher bedruckt.“
„Also retro, antik, Landhaus oder was auch immer, außerdem wetterfest und UV-unempfindlich und vielleicht aus Holz“, fasst Tim zusammen. „Und was für ein Bild soll drauf sein? Das ist doch eigentlich das Wichtigste.“
„Auf keinen Fall ein einfach abgedrucktes Haustier-Foto mit Spruch. Das ist zu billig.“
„Und es sollte nichts sein, das mit einer Hunderasse zu tun hat, weil es ja ein Mischling ist.“
„Ich fände was mit Humor gut, was Lustiges, nicht gerade mit Figuren wie in einem Comic, sondern stilvoll und humorvoll. Vielleicht von Hand gezeichnet“, fügt Julia hinzu, „oder gemalt mit schönen Farben, wie Aquarell.“
„Klingt gut. Dann haben wir ja unsere Geschenkidee – das perfekte Hundeschild. Jetzt müssen es nur noch finden.“