Wie ein Hundeschild entsteht

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Auf dieser Seite wird gezeigt, wie aus Idee und Skizze ein fertiges Hundeschild wird. Wie überall führen viele Wege nach Rom – man kann natürlich auch anders zum druckfertigen Bild gelangen und man kann es mit anderen Techniken auf ein anderes Material bringen. Aber die Erfahrung hat gezeigt, dass die Schilder so einfach am besten werden.

Als Beispiel dienen soll der Werdegang eines Hundeschildes mit Kreide-Charakter auf anthrazitfarbener Grundfläche.

1. Die Idee

Eine gute Idee für ein lustiges Hundeschild zu finden, ist nicht so einfach, wie man vielleicht denkt. Da sind vor allem drei Klippen zu umschiffen: Es darf sie nicht schon geben; sie darf nicht zu platt sein; sie darf nicht kompliziert sein. Das heißt, sie muss wirklich neu sein oder zumindest einen eigenen Aspekt liefern, was nicht einfach ist in einer Welt, in der es alles schon gibt. Sie muss witzig sein, vielleicht hintergründig, dabei aber für jeden verständlich. Sie muss in knapper und klarer Form umsetzbar sein.

2. Die Bleistiftskizze

Da es ein Schild werden soll, ist es wichtig, die Botschaft klar und mit wenigen Strichen herüberzubringen. Konzentration auf das Wesentliche ist gefordert. Was aber nicht heißt, dass die Zeichnung immer einfach mal so auf’s Papier geworfen werden könnte. Ohne Radiergummi geht gar nichts. Manchmal dauert es Tage des Wegschiebens und wieder Draufguckens, bis es okay ist.

3. Die Reinzeichnung

Auf dem Leuchttisch wird die Reinzeichnung angefertigt. Um einen starken Kontrast und einen sichtbar handgezeichneten Charakter zu erhalten, finden ein weicher Bleistift und raues Zeichenpapier Verwendung. Die Striche müssen kräftig genug sein, um später klar genug hervorzutreten.

4. Die Farbe

Nach dem Scannen der Zeichnung kommt im Grafikprogramm die Farbe ins Spiel. Dazu werden vorbereitete Schraffuren eingefügt, die jetzt die passende Farbe bekommen. Einige dunklere Schatten beleben das Ganze. Zum Schluss wird die Zeichnung auf eine anthrazitfarbene Grundfläche gebracht.

5. Der Text

Auch die Schrift wird mit dem weichen Bleistift von Hand gezeichnet. Weiß eingefärbt sieht sie aus wie Tafelkreide. Außerdem wird ein Copyright-Hinweis eingefügt.

6. Der Druck

Das Ganze wird als Druckdatei gespeichert und an die Druckerei geschickt. Zurück kommt ein schwerer Karton. Bei der ersten Auflage ist die Spannung groß, ob alles richtig gemacht wurde.

7. Die Bearbeitung in der Werkstatt

In der Werkstatt werden eventuelle scharfe Kanten entfernt und die Löcher zum Anbringen gebohrt. Da es durch einige Hände gegangen ist, wird das Schild zuletzt noch geputzt und ist fertig für den Versand.